Für die Begleitung von Patienten mit bösartigen Erkrankungen können Therapieverfahren der Chinesischen Medizin wie chinesische Diätetik, Tuina oder Taiji/Qigong gezielt und erfolgreich eingesetzt werden. Dies ist durch zahlreiche Studien belegt und hat zum Teil Eingang in offizielle westliche Leitlinien
gefunden.
In diesem Seminar werden die Möglichkeiten und Grenzen der Chinesischen Medizin in der Behandlung bösartiger Erkrankungen anhand von Falldarstellungen dargestellt und diskutiert. Gemeinsam werden Therapierichtlinien der chinesischen Lebenspflege erarbeitet.
Der Kurs eignet sich für Teilnehmende des Diätetik-Ausbildungszyklus wie auch der weiteren Ausbildungszweige der Offenen und Ärztlichen Schule sowie für andere TCM-Therapeut:innen.
Am Samstag: onkologische KrankheitsbilderFolgende Krankheitsbilder werden besprochen und an konkreten Fällen gemeinsam eingeübt:
- Gastrointestinale Nebenwirkungen von Chemo- und Immuntherapien
- Nebenwirkungen antihormoneller Therapien (z. B. bei Mamma-, Prostatakarzinom)
- Chemotherapieinduzierte Polyneuropathien
- Möglichkeiten der Prophylaxe sowie der Stützung und Stärkung des Immunsystems
Dieser Tag richtet sich an alle Teilnehmenden der verschiedenen Ausbildungszweige und ist auch einzeln buchbar.
Am Sonntag: Diätetik und LebenspflegeErarbeitet werden die diätetischen Therapierichtlinien inklusive Einblicken in die westliche Ernährungstherapie. Darüber hinaus werden weitere therapeutische Möglichkeiten im Rahmen der Lebenspflege gegeben – Qigong, Selbstmassage und Tuina – und ausgewählte Methoden praktisch geübt. Der Kurs eignet sich sowohl für Teilnehmer des Diätetik-Ausbildungszyklus als auch für die weiteren Ausbildungszweige der SMS und andere TCM-Therapeuten